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©Praxis Dr. Rupert Maschke
Offenes MRT
Sofortige MRT als optimale Grundlage zur Therapieplanung
Die Magnet-Resonanz-Tomographie ist das aussagekräftigste, bildgebende Verfahren in der Orthopädie. Zielsetzung bei Anwendung der Methode MRT ist die Schaffung einer Basis, auf der durch die gewonnenen diagnostischen Erkenntnisse zeitnahe Therapieentscheidungen getroffen werden können. Dies gilt insbesondere zur Indikationsstellung oder Vermeidung invasiver und operativer Verfahren.
In Kenntnis der klinischen Untersuchungen und eventuell bereits durchgeführter preiswerterer Untersuchungsverfahren wird eine individuelle und spezifisch auf die Erfordernisse des Krankheitsbildes eingehende MRT-Untersuchungsstrategie entwickelt und dann ohne Zeitverzug umgesetzt. Bei Bedarf können sogar noch während der laufenden Untersuchung die Geräteparameter verändert werden um einen zur jeweiligen Fragestellung adäquaten Untersuchungsablauf zielführend zu gewährleisten. Insbesondere Frakturen und postoperative Behandlungen erfordern sehr spezielle und auf das Krankheitsbild individuell zugeschnittene MRT-Untersuchungsplanungen, zumal diese oft nach Entfernung von Immobilisation erfolgen.
Eine effektive Therapieplanung und Therapieüberwachung kann zielführend nur durch eine zeitnahe und mit klinischer Kompetenz durchgeführte Diagnostik erreicht werden. Die von uns individuell erstellte MRT-Untersuchungsstrategie ist dabei eine wichtige Basis. Durch den Einsatz der MRT in unserer Praxis bieten wir die optimale medizinische Grundlage für einen Therapiebeginn ohne unnötigen Zeitverzug.
MRT ohne „Röhre“
Das von uns eingesetzt MRT-System S-SCAN des Herstellers ESAOTE, ist ein sogenanntes offenes Niederfeldgerät. Mit „Niederfeld“ wird eine Magnetfeldstärke von <0,5 Tesla bezeichnet. Die Besonderheit des Systems ist ein halboffener Magnet, der immer Sicht nach außen gewährt. Die Patienten werden also nicht in eine Röhre geschoben. Bei Untersuchungen des Knie- oder Fußgelenkes bleibt der Oberkörper sogar ganz außerhalb des Magneten und nur das zu untersuchende Gelenk wird im Magneten gelagert.
MRT in hoher diagnostischer Qualität
Im Vergleich zu Hochfeldgeräten weist die diagnostische Aussagekraft der mit offenen Niederfeldgeräten im Bereich der muskulo-skelettalen MRT erzeugten Bilder keine signifikante Abweichung auf. Vor allem bei Metallimplantaten oder metallischen Rückständen im Gelenk ist die diagnostische Aussagekraft von offenen Niederfeldgeräten durch geringere Artefakt-Auslöschungen sogar deutlich höher. Die vorstehend gemachten Aussagen zur diagnostischen Qualität sind wissenschaftlich belegt.
Warum zahlen nur private Krankenkassen
Die Nichtabrechenbarkeit gegenüber den gesetzlichen Krankenkassen ergibt sich nicht etwa aus Qualitätsgründen, sondern z. B. aus der von der KV geforderten Größe des maximal abbildbaren Bereiches. Dieser ist bei unserem MRT-System sicher groß genug für den spezialisierten Anwendungsbereich. Oder bestimmten technischen Geräteanforderungen, die jedoch in der Orthopädie gar nicht gebraucht werden. Unseren gesetzlich versicherten Patienten die an Platzangst leiden, empfehlen wir aber durchaus, ihre Krankenkasse um Übernahme der Kosten für die MRT-Untersuchung im offenen MRT in unserer Praxis zu bitten.
